Kunst kann mehr als an einer Wand hängen.
Was könnte sie mit Ihrem Raum machen?
Ich suche einen realen Ort für einen fertigen Serie von Arbeiten. Kein loses Portfolio, sondern ein konkretes Ausstellungsvorhaben: sichtbar, einschätzbar und so beschrieben, dass Sie schnell verstehen können, ob es zu Ihrem Raum passt.

Weil aus Fläche für eine Zeit Programm werden kann.
Nicht jeder Raum braucht Kunst. Aber dort, wo Atmosphäre, Anlass, Öffentlichkeit oder lokale Identität gewünscht sind, kann eine Ausstellung mehr sein als Dekoration.
Der Test ist deshalb nicht: „Gefällt Ihnen die Kunst?“ Sondern: Kann dieses Vorhaben Ihrem Raum etwas geben — und passt der Aufwand dazu?
Wie aus einer Ausstellung die Frage nach dem nächsten Raum entstand — in zehn Slides.










„Auf der Suche nach dem Wunderbaren“ sucht einen passenden Raum.
Neun Arbeiten gehören zu einer gemeinsamen Serie und sollen zusammen gezeigt werden. Der Ort kann eine Galerie sein — muss es aber nicht. Wichtig ist, dass die Arbeiten zum Raum passen und der Raum etwas von der Ausstellung hat.









Auf der Suche nach dem Wunderbaren
Ein zusammenhängender Serie von Arbeiten, gedacht als räumliche Erfahrung — nicht als lose Bildergalerie.
- Was?
- 9 Arbeiten · Mixed Media
- Wie?
- Räumliche Dramaturgie
- Wie lange?
- Offen · abhängig vom Ort
- Was fehlt?
- Der passende reale Raum
Ein Portfolio zeigt die Kunst.
Ein Ausstellungsvorhaben zeigt, was im Raum passieren könnte.
Für einen Raum reicht es nicht zu wissen, wer ich bin und welche Arbeiten ich mache. Wichtig ist vor allem: Was soll gezeigt werden, wie könnte es aussehen und was wäre dafür nötig?
Das zeigt meine Arbeit
- Werke
- Vita
- künstlerischer Hintergrund
- bisherige Projekte
Das zeigt, was bei Ihnen stattfinden könnte
- Idee und ausgewählte Arbeiten
- Wirkung im Raum
- Größe und Platzbedarf
- Dauer, Aufbau und Organisation
Sechs Fragen, die ein Raum beantworten können sollte.
Niemand soll sich durch Künstlertexte arbeiten müssen. Für eine erste Einschätzung reichen klare, praktische Angaben.
Was wird gezeigt?
Eine kurze Beschreibung der Ausstellung und der ausgewählten Arbeiten.
Wie könnte es bei Ihnen aussehen?
Beispiele, Anordnung der Arbeiten und ein Eindruck von der Wirkung im Raum.
Was wird vor Ort gebraucht?
Platz, Licht, Wände, Technik sowie Aufwand für Auf- und Abbau.
Wie lange soll die Ausstellung bleiben?
Möglicher Zeitraum, Dauer sowie Zeit für Auf- und Abbau.
Passt die Ausstellung zu Ihrem Ort?
Publikum, Nutzung des Raums, Atmosphäre und Anlass.
Wer kümmert sich worum?
Transport, Aufbau, Versicherung, Verkauf und Ansprechpartner.
Was wäre, wenn Räume nicht Künstler:innen suchen müssten — sondern fertige Vorhaben erkunden könnten?
Kein Algorithmusversprechen. Erst einmal nur ein anderer Blick auf den Gegenstand der Suche.
Zwischen den Zeiten9 Arbeiten · 2–4 Wochen
Stille Bewegung4 Arbeiten · 1–3 Wochen
Fragile Ordnung7 Arbeiten · flexibelDiese Idee beginnt nicht bei null.
Es gibt bereits Plattformen, Raumvermittler, Kunstmietmodelle und Netzwerke, die Teile des Problems lösen. Ich möchte verstehen, wo sie gut funktionieren — und wo zwischen ihnen noch unnötige Hürden entstehen.
Vielleicht braucht es gar keine neue Plattform.
Vielleicht reicht es, Ausstellungsideen verständlicher aufzubereiten und sie leichter an bestehende Anlaufstellen weiterzugeben. Genau das möchte ich mit diesem Projekt herausfinden.
Bei mir geht es nicht nur um die Frage: Wo kann ich ausstellen?
Der konkrete Auslöser für diese Seite war eine Pop-up-Ausstellung im Chinesischen Pavillon. Danach standen die Arbeiten wieder bei mir. Damit war die nächste Frage sofort da: Wie finde ich einen Ort, an dem diese Serie wieder gezeigt werden kann?
Ich arbeite als Künstler und als Produktdesigner. Deshalb beschäftige ich mich nicht nur mit einzelnen Ausstellungen, sondern auch mit den praktischen Dingen drumherum: Wie behalte ich den Überblick über meine Arbeiten? Wie finde ich passende Ausschreibungen? Wie nutze ich Texte, Bilder und Informationen weiter, ohne jedes Mal von vorn anzufangen?
raum ↔ idee ist eine Antwort auf genau einen Teil davon: Wie wird aus vorhandenen Arbeiten ein verständliches Ausstellungsvorhaben für einen realen Ort?
Sie haben einen Raum — oder kennen jemanden, der einen hat?
Dann interessiert mich keine abstrakte Plattformdiskussion, sondern eine einfache Frage: Könnte dieses Vorhaben bei Ihnen oder in Ihrem Netzwerk grundsätzlich passen?